Es schmerzt das Wissen,
dass sie von dir direkt in einen fremden Arm,
dass ein Anderer bei ihr hat´s warm,
dass sie sich zeigt wie sie ist,
der andere es spürt
und sie dich in diesem Moment
aus den Gedanken verliert.
Dass sie neben einem Anderen einschläft,
um am nächsten Morgen auch dort aufzuwachen.
Du würdest es gern sehen,
aber er bekommt ihr erstes Lachen,
sieht,
wie sie schlafestrunken ihre ersten Schritte tut,
sieht wie ihr erster Blick den Tag begrüßt,
sieht wie sie vorher friedlich ruht
und ihn wohlmöglich hauchend küsst.
Dann überkommt dich das Wehleid
und verlässt dich der Mut,
du verlierst dann die Hoffnung
in das Alles-wird-gut,
merkst die Liebe ist grausam,
ist ein Kampf ohne gleichen
ziehst dich zurück, wirst schweigsam
und so nicht erreichen,
die Liebe zu ihr für die Zukunft auszubauen,
sondern genießt nur den Augenblick,
versuchst ihr weiter zu Vertrauen
und setzt sie fort,
deine Jagd nach dem Glück.
Das Glück der Anderen
29.Mai.08 von wortedervergangenheit