Ich öffne das Fenster. Die Sonne scheint schon seit einer langen Zeit nicht mehr, weder dort draußen, noch in mir. Eine schweigsame Ruhe ist über die Welt gekommen. Eine Leere füllt mich aus, wie ich sie schon lange nicht mehr gespürt habe. Aber es ist keine zerstörende, keine fordernde oder zwingende Leere, es ist eine leere. Der Kampf danach sie auszufüllen vergrößert sie immer mehr und jeder Gedanke, dass sie wieder verschwinden könnte verstärkt sie in ihrem Sein. Sie nimmt jeglichen Glauben an das, was geschehen könnte, das deshalb auch nicht geschehen wird. Die Möglichkeiten gegen diese Leere anzukämpfen sind mir genommen.
Verdrängend geht sie mit allem zu Werke was ihr an Kraft gegeben ist und nimmt mir die meinige, die ich gegen sie aufbringen könnte, die ich für mich aufbringen könnte. Sie zieht mich in die Vergangenheit, die längst schon begraben ist unter der schweigenden Masse von Nichts.
Sie lässt mich das Erfüllende dort suchen, wo es schon lange nicht mehr existiert und reißt mich in den Strudel, dem man aus eigener Kraft nicht mehr entfliehen kann, dem man sich aber, sobald man einmal auch nur von ihm erfasst ist, nicht mehr entziehen kann.